Chihuahua - Gesundheit und Vorsorge

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Die Körpertemperatur eines gesunden Chihuahua beträgt etwa 38° - 39° Grad.

Impfungen:


Unsere Welpen werden bereits vor Abgabe an ihre neuen Besitzer im Alter von cirka acht Wochen gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose geeimpft (Grundimmunisiert).
Mit cirka
12 Wochen sollte das ganze nochmal aufgefrischt werden, damit der Impfschutz für mindestens ein Jahr anhält.
Ebenso sollten die Welpen mit circa
12-14 Wochen eine Tollwutimpfung erhalten.
Unsere Tierärztin geht vorsichtig mit den Impfstoffen um und impft Kleinrassen wie den Chihuahua nicht an einem Tag gegen die oben genannten Hundekrankheiten und zusätzlich der Tollwutimpfung.
Es besteht die Gefahr einer zu großen Unverträglichkeit. Nachdem gegen Staupe, Hepatitis usw. geimpft wurde, wird die Tollwutimpfung erst cirka 2 Wochen später vollzogen.

In der Regel frischen die Tierärzte die Imfungen dann einmal jährlich neu auf, sprechen Sie mit ihrem Tierarzt welche Auffrischungen er als wirklich wichtig und notwendig ansieht?
Vielleicht haben sie einen Tierarzt, der über eine Blutuntersuchung den sogenannten Titer bestimmt? Hiermit kann festgestellt werden wie hoch noch die Antikörperkonzentration ist und abschätzen ob eine erneute Impfung zwecks Schutz überhaupt notwendig ist.

Sollten sie regelmässig mit ihrem Hund ins Ausland reisen, kann es sein das jährliche Impfungen zwingend notwendig sind. Beachten sie die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes.
Achten sie ebenfalls darauf das der blaue EU-Heimtierausweis der auch als Impfpass dient, auf dem aktuellsten Stand ist.

Vergessen sie nicht, das ihr Hund cirka alle 3 Monate regelmäßiges entwurmt werden sollte. Nicht alle Medikamente werden dabei gleich gut vertragen. Lassen sie sich von einem Tierarzt ihres Vertrauens beraten. Nehmen sie nicht immer das selbe Entwurmungsmittel, es sollte immer wieder gewechselt werden, damit der Hund nicht resistent gegen ein Mittel wird.

Kurzerklärung zu folgenden Hundekrankheiten:
Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose

Staupe: Eine hochansteckende durch einen Virus übertragene Infektionserkrankung. Vor allem Hunde im Alter von 8 Wochen bis 6 Monaten sind öfter davon betroffen.. Ähnlich einer Erkältungserkrankung. der Hund leidet unter Appetitlosigkeit, ist matt, die Nase läuft, ebenso kommt es zu Augenausfluss, die Fieberkurve kann auf 41° Grad steigen. Bei einer Darmstaupe erbrechen die befallenen Tiere, ebenso sondern sie blutig- wässrigen Durchfall ab. Bei einer Nervenstaupe können betroffene Tiere von Lähmumgen und Krämpfen befallen werden, was zu Gehirnschäden führen und für das Tier tödlich enden kann.

Hepatitis: Durch einen Vius verursachte ansteckende Leberentzündung. Ein betroffener Hund kann im schlimmsten Fall innerhalb weniger Stunden daran versterben.

Leptospirose: Eine bakterielle Infektion auch als Stuttgarter Hundeseuche bezeichnet. (Erbrechen, Durchfall Blutgefässschäden, Lungen- und Herzbeutelentzündungen. Leber und Nierenschäden bei chronischem Verlauf. Da es mehr als 100 verschiedene Subtypen gibt, kann man nie sicher sein, das ein geimpftes Tier wirklich zu 100% geschützt ist. Bei Welpen verläuft diese Infektion zumeist tödlich. Überwiegend Mäuse und Ratten sind die Ursache dieser Erkrankung. Sie scheiden Bakterien mit ihrem Urin aus, der dann in Pfützen gelangen kann wo diese Leptospiren wochenlang überleben können. Sie sollten vermeiden das ihr Tier an Pfützen, vor allem beim Feldspaziergang seinen Durst stillt. Gerade an Feldwegen, auf Feldern ist vermehrt mit Mäusen und Ratten zu rechnen und somit die Gefahr einer Infektion erhöht.

Parvovirose: Eine hochgradig ansteckende Erkrankung die mit Fieber, Schwäche, Brechdurchfall bzw. wässrigem- blutigem Durchfall, auf sich aufmerksam machen kann. Diese Infektion wird nicht nur von Hund zu Hund, sondern auch durch Schuhe, Kleidung und anderen Gegenständen übertragen. Ungeimpfte Hunde versterben bei einer Infektion sehr häufig. Am anfälligsten sind Welpen im Alter von 8 - 16 Wochen.

Zwingerhusten: Eine Erkältungserkrankung der oberen Atemwege, der mehrere Wochen anhalten kann. Eigentlich nicht lebensbedrohend. Ein quälender und trockener Husten des Tieres manchmal hin bis zum Erbrechen. Geimpfte Tiere können zumeist abgemildert, ebenfalls vom Zwingerhusten betroffen sein.



Unterzuckerung:

Vor allem bei sehr kleinen Welpen, Mini Chihuahua, bzw. sehr kleinen zarten Hunden besteht die Gefahr einer Unterzuckerung wenn sie nicht regelmässig Nahrung und Flüssigkeit (etwa alle 3-4 Stunden) zu sich nehmen. Einige dieser Tiere sind nicht in der Lage Glukose zu speichern. Welpen neigen dazu viel Energie im Spiel und durch ihren Bewegungsdrang zu verlieren.
Sollte ihr Welpe zu einer Unterzuckerung neigen, sollten sie seinen Bewegungsradius und Spieltrieb ein wenig einschränken bzw. darauf achten das er alle 3-4 Stunden zu seiner Nahrung ebenfalls weitere spezielle Nahrung zu sich nimmt. Auch Stress, Krankheiten und andere Faktoren können Auslöser sein.
Erste Anzeichen einer Unterzuckerung sind oft Schlappheit, Müdigkeit und taumelnde Bewegungen. Schnelles Eingreifen ist nun wichtig, damit ihr Tier nicht ins Koma fällt, krampft und stirbt.
Sie können wenn nichts anderes zur Hand ist dem Tier eine zuckerhaltige Substanz, Honig oder Traubenzucker am besten mit ein wenig Wasser aufglöst mit einer Einwegspritze ins Maul träufeln. Passen sie auf das sich ihr Hund dabei nicht verschluckt. Normalerweise erholt sich dannn das Tier recht schnell. Achten sie darauf, das der Hund nicht gleich wieder spielt, Bewegung senkt den Blutzuckerspiegel.
Sollte ihr Hund bereits ins Koma gefallen sein, ist sofortige Tierärztliche Hilfe notwendig.
Ab einem Alter von etwa 4-5 Monaten können sie probieren die spezielle Nahrung nach und nach weniger zuzufüttern. Wenn es keine Anzeichen einer Unterzuckerung gibt, können sie versuchen das Spezialfutter noch länger weg zu lassen. Zwischen dem 8. und 12. Lebensmonat ist das Problem der Unterzuckerung zumeist nicht mehr vorhanden.

Rückwärtsniesen, Husten bzw. Röcheln:

Das Rückwärtsniesen ist ein Phänomen welches gelegentlich bei kleinen Hunderassen, unter anderem dem Chihuahua auftreten kann. Zumeist tritt es plötzlich auf, es hört sich an als wenn das Tier keine Luft mehr bekommt. Meistens dauert das ganze einige Sekunden an, selten dauert es länger als eine Minute. Die genaue Ursache ist bisher nicht abschliessend geklärt. Auslöser könnten leichte Rachenentzündungen, Schwellungen der Schleimhäute, Krämpfe oder andere Faktoren sein.
Wir haben bei unseren Chihuahuas beobachtet, das manchmal das Herumtoben oder plötzliche Aufregung der Auslöser der Attacke zu sein scheint.
Der Chihuahua steht dann mit ruckartig zuckendem gestrecktem Hals und röchelt nach Luft. Es wirkt zuerst erschreckend auf den Besitzer, scheint für den Hund aber harmlos zu sein.
Um die Attacke zu beenden kann man versuchen dem Hund kurz die Nase zuhalten, kräftig die vordere Brust zu bekloppfen, bzw. den Kehlkopf sanft zu massieren um einen Schluckreflex auszulösen.

Sollten diese Attacken allerdings öfter auftreten, bzw. sollte es bei Atemproblemen bleiben und alle Hilfsmassnahmen wirken nicht, sollten sie den Tierarzt aufsuchen.
Es muss sich nicht zwingend immer um das Rückwärtsniesen handeln, ihr Tier könnte auch an anderen Dingen wie allergischen Reaktionen, Herzerkrankungen oder anderen Infekten leiden, diese sollten dann vom Tierarzt behandelt werden.

In eigener Sache (Zum Nachdenken):

Wir haben für unsere Hündinnen eine OP-Versicherung abgeschlossen, diese kostet in Verbindung mit einer Hundehaftpflicht knappe 18 Euro je Monat und Tier. Natürlich könnte man sich das Geld sparen, aber eine Operation kann auch schnell mehrere tausend Euro kosten. Was tun wenn man im Ernstfall nicht flüssig ist? Den Hund sterben lassen, weil das passende Geld fehlt?

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Schlusswort:

Ich erhebe nicht den Anspruch das meine aus dem Internet gesammelten Informationen zu 100% korrekt sind. Sie dienen nur zur Info was die Rasse Chihuahua betrifft und ersetzen auf keinen Fall tierärztlichen Rat. Letztendlich sind sie als Tierhalter selbst für ihr Tier verantwortlich und sollten im Zweifelsfall ihren Tierarzt kontaktieren. Ich werde mich bemühen ab und an weitere Infos zum Thema Chihuahua und Gesundheit auf dieser Webseite zusammen zu tragen.

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