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Damit es nicht zu einer Verstopfung kommt,
achten sie darauf, das sich ihr Welpe mindestens einmal
am Tag löst.
Die Körpertemperatur eines gesunden Chihuahua beträgt
etwa 38,5° Grad.
Impfungen:
Unsere
Welpen werden bereits vor Abgabe an die neuen Besitzer
das erste mal im Alter von cirka acht Wochen geeimpft (Grundimunisiert),
gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten,
Leptospirose und Bordetellen. Mit zwölf Wochen sollte
das ganze nochmal aufgefrischt werden, damit der
Impfschutz für ein Jahr anhält. Ebenso sollten die
Welpen mit circa 12-14 Wochen eine Tollwutimpfung
erhalten.
In der Regel sollten dann diese Imfungen einmal jährlich
neu aufgefrischt werden, sprechen Sie mit ihrem Tierarzt
welche Auffrischung er als wichtig ansieht, was wirklich
gemacht werden sollte?
Vergessen sie nicht, dass auch ein regelmäßiges
entwurmen cirka alle 3 Monate gewährleistet sein sollte.
Nicht alle Medikamente werden gleich gut vertragen.
Lassen sie sich von einem Tierarzt ihres Vertrauens
beraten. Nehmen sie nicht immer das selbe
Entwurmungsmittel, es sollte immer wieder gewechselt
werden, damit der Hund nicht resistent gegen ein Mittel
wird.
Im allgemeinen ist der Chihuahua ein recht robuster
kleiner Hund, trotzdem ist er nicht vor Krankheiten
gefeit. Allerdings sollte kein Hundebesitzer weil er
glaubt sich beim Tierarzt wegen eines eventuellen
Fehlalarms lächerlich machen, mit der Gesundheit seines
Chi´s spielen. Denken sie daran, niemand kann ihnen
ihren Hund ersetzen, lieber bei Verdacht einer Erkrankung
einmal zu oft zum Tierarzt, als einmal zu wenig.
Unterzuckerung:
Vor
allem bei sehr kleinen Welpen, Mini Chihuahua, bzw. sehr
kleinen zarten Hunden besteht die Gefahr einer
Unterzuckerung wenn sie nicht regelmässig Nahrung und
Flüssigkeit (etwa alle 3-4 Stunden) zu sich nehmen.
Einige dieser Tiere sind nicht in der Lage Glukose zu
speichern. Welpen neigen dazu viel Energie im Spiel und
durch ihren Bewegungsdrang zu verlieren.
Sollte ihr Welpe zu einer Unterzuckerung neigen, sollten
sie seinen Bewegungsradius und Spieltrieb ein wenig
einschränken bzw. darauf achten das er alle 3-4 Stunden
zu seiner Nahrung ebenfalls weitere spezielle Nahrung zu
sich nimmt. Auch Stress, Krankheiten und andere Faktoren
können Auslöser sein.
Erste Anzeichen einer Unterzuckerung sind oft
Schlappheit, Müdigkeit und taumelnde Bewegungen.
Schnelles Eingreifen ist nun wichtig, damit ihr Tier
nicht ins Koma fällt, krampft und stirbt.
Sie können wenn nichts anderes zur Hand ist dem Tier
eine zuckerhaltige Substanz, Honig oder Traubenzucker am
besten mit ein wenig Wasser aufglöst mit einer
Einwegspritze ins Maul träufeln. Passen sie auf das sich
ihr Hund dabei nicht verschluckt. Normalerweise erholt
sich dannn das Tier recht schnell. Achten sie darauf, das
der Hund nicht gleich wieder spielt, Bewegung senkt den
Blutzuckerspiegel.
Sollte ihr Hund bereits ins Koma gefallen sein, ist
sofortige Tierärztliche Hilfe notwendig.
Ab einem Alter von etwa 4-5 Monaten können sie probieren
die spezielle Nahrung nach und nach weniger zuzufüttern.
Wenn es keine Anzeichen einer Unterzuckerung gibt,
können sie versuchen das Spezialfutter noch länger weg
zu lassen. Zwischen dem 8. und 12. Lebensmonat ist das
Problem der Unterzuckerung zumeist nicht mehr vorhanden.
Rückwärtsniesen,
Husten bzw. Röcheln:
Das
Rückwärtsniesen ist ein Phänomen welches gelegentlich
bei kleinen Hunderassen, unter anderem dem Chihuahua
auftreten kann. Zumeist tritt es plötzlich auf, es hört
sich an als wenn das Tier keine Luft mehr bekommt.
Meistens dauert das ganze einige Sekunden an, selten
dauert es länger als eine Minute. Die genaue Ursache ist
bisher nicht abschliessend geklärt. Auslöser könnten
leichte Rachenentzündungen, Schwellungen der
Schleimhäute, Krämpfe oder andere Faktoren sein.
Wir haben bei unseren Chihuahuas beobachtet, das manchmal
das Herumtoben oder plötzliche Aufregung der Auslöser
der Attacke zu sein scheint.
Der Chihuahua steht dann mit ruckartig zuckendem
gestrecktem Hals und röchelt nach Luft. Es wirkt zuerst
erschreckend auf den Besitzer, scheint für den Hund aber
harmlos zu sein.
Um die Attacke zu beenden kann man versuchen dem Hund
kurz die Nase zuhalten, kräftig die vordere Brust zu
bekloppfen, bzw. den Kehlkopf sanft zu massieren um einen
Schluckreflex auszulösen.
Sollten diese Attacken allerdings öfter auftreten, bzw.
sollte es bei Atemproblemen bleiben und alle
Hilfsmassnahmen wirken nicht, sollten sie den Tierarzt
aufsuchen.
Es muss sich nicht zwingend immer um das
Rückwärtsniesen handeln, ihr Tier könnte auch an
anderen Dingen wie allergischen Reaktionen,
Herzerkrankungen oder anderen Infekten leiden, diese
sollten dann vom Tierarzt behandelt werden.
In
eigener Sache (Zum Nachdenken):
Wir haben für unsere Hündinnen eine
OP-Versicherung abgeschlossen, diese kostet in Verbindung
mit einer Hundehaftpflicht knappe 15 Euro je Monat und
Tier. Natürlich könnte man sich das Geld sparen, aber
eine Operation kann auch schnell mehrere tausend Euro
kosten. Was tun wenn man im Ernstfall nicht flüssig ist?
Den Hund sterben lassen, weil das passende Geld fehlt?
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